Umgestaltung der Stadtmitte

GRÜNE und CDU haben zum Bau-und-Planungsausschuss Anträge mit zahlreichen konkreten Punkten zur Umgestaltung der Kaarster Stadtmitte gestellt: 

Antrag zur Sitzung des BPA am 10. Dezember 2020 / TOP 4.2 IEHK:

die Fraktionen von CDU und GRÜNEN stellen folgenden Antrag zur Sitzung des BPA am 10. Dezember 2020 zu TOP 4.2 (IEHK):

Antrag

Die Verwaltung wird beauftragt, die vorliegenden Planungen wie folgt zu modifizieren:

  1. Der Stadtparksee wird nicht erweitert.
  2. Die Alte Heerstraße (vom Kreisverkehr bis zur Einfahrt Rathaus) wird als Shared Space ausgestaltet.
  3. Eine Parkpalette soll auf dem jetzt vorhandenen Parkplatz an der Pestalozzistraße platziert werden, eine weitere Parkplatte soll auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus platziert werden. Die Begrünung der Parkpaletten ist dabei ebenso zu prüfen wie die evtl. Installation einer Kletterwand und die Nutzung von Flächen für Photovoltaik. Auf den Parkpaletten sind Lademöglichkeiten für E-Autos vorzusehen.
  4. Der Stadtpark wird im süd-westlichen Bereich erweitert, hierbei ist auch zu prüfen, ob dort ein architektonisch ansprechendes Gebäude mit einer öffentlichen Nutzung entstehen kann.
  5. Die VHS soll zu einem Ort der Begegnung weiterentwickelt und geöffnet werden. Dabei soll auch die Ansiedlung eines gastronomischen Angebots geprüft werden. Der Platz vor der VHS soll als interaktiver Begegnungsraum ausgestaltet werden. Grundsätzlich soll es keinen Durchgangsverkehr mehr geben, ausgenommen davon sind Sonderfahrzeuge und abfließender Verkehr nach Veranstaltungen. Die Möglichkeit zum Betreiben eines Biergartens dort soll geprüft werden.

Begründung

Die Stadtparkseeerweiterung ist aus Sicht von CDU und DIE GRÜNEN nicht erforderlich, die Qualität des Gewässers muss verbessert werden.

Die Alte Heerstraße (vom Kreisverkehr bis zur Einfahrt Rathaus) wird als Shared Space ausgestaltet. So sind mehr Aufenthaltsqualität und Verkehrssicherheit gegeben.

Die Parksituation in der Stadtmitte soll so neu geordnet werden, dass insgesamt weniger Fläche für Parkplätze in Anspruch genommen wird, ohne die Anzahl der Parkplätze zu reduzieren. Dabei sollen Parkpaletten zum Einsatz kommen. Eine Parkpalette soll auf dem jetzt vorhandenen Parkplatz an der Pestalozzistraße platziert werden, anstatt auf dem Gelände der jetzigen Grundschule Stakerseite, wo teilweise Wohnbebauung entstehen soll. Eine weitere Parkplatte soll auf dem Parkplatz hinter dem Rathaus platziert werden. Die Begrünung der Parkpaletten ist dabei ebenso zu prüfen wie die evtl. Installation einer Kletterwand. Auf den Parkpaletten sind Lademöglichkeiten für E-Autos vorzusehen.

Der „Zipfel“ des Parkplatzes an der Pestalozzistraße soll entsiegelt und dem Stadtpark zugeschlagen werden, hierbei ist auch zu prüfen, ob dort ein architektonisch ansprechendes Gebäude mit einer öffentlichen Nutzung entstehen kann.

Die VHS soll zu einem Ort der Begegnung weiterentwickelt und geöffnet werden. Dabei soll auch die Ansiedlung eines gastronomischen Angebots geprüft werden. Der Platz vor der VHS soll als interaktiver Begegnungsraum ausgestaltet werden. Grundsätzlich soll es keinen Durchgangsverkehr mehr geben, ausgenommen davon sind Sonderfahrzeuge und abfließender Verkehr nach Veranstaltungen. Die Möglichkeit zum Betreiben eines Biergartens dort soll geprüft werden.

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