Neuansiedelung Gewerbe in Kaarst – Standortanalyse machen!

Antrag des 5er-Bündnisses (SPD, Grünen, FDP, UWG und FWG): Die Stadt Kaarst hat mit ihrer Lage am linken Niederrhein einen Standortvorteil, den sie für die wirtschaftliche Entwicklung der ansässigen Betriebe und Unternehmen wie auch für  Neuansiedlungen insbesondere im  Gewerbegebiet „Kaarster Kreuz“ nutzen muss.

„Um dies optimal tun zu können, benötigen wir Basisdaten, die in einer  Struktur- und Standort-Analyse  erhoben werden sollten“, sind sich die Fraktionsvorsitzenden des 5er-Bündnisses aus SPD, Grünen, FDP, UWG und FWG einig.

Wie bereits in Nachbarkommunen durchgeführt, könnte unter anderem eine breit angelegte Befragung der ansässigen Firmen der Kaarster Wirtschaftsförderung und dem Rat Erkenntnisse über die Stärken und Schwächen des Standortes liefern sowie Potenziale und Handlungsstränge aufweisen

In welchen Wirtschaftszweigen sind in Kaarst die meisten Menschen beschäftigt, welche Stärken und Schwächen sehen die Unternehmer am hiesigen Standort,  können Firmen in ausreichendem Maße Beschäftigte finden,  ist die Informations- und Kommunikationstechnik ausreichend, wie groß ist die Kaufkraft, wie die Verkehrsinfrastruktur, wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Verwaltung? Diese und andere Fragen sollten für eine aussagekräftige Standortanalyse beantwortet werden.

Das 5er-Bündnis beantragt daher im nächsten Hauptausschuss,  die IHK Linker Niederrhein zu bitten, zusammen mit der Kaarster Wirtschaftsförderung die Daten zu erheben.  Für die weitere Entwicklung der ansässigen Betriebe und deren Wirtschaftskraft sowie für die Neuansiedlung von Firmen in der Stadt Kaarst ist eine Standortanalyse ein Baustein für kommunales Handeln.

Antrag hier als PDF zum Download

(Pressemitteilung von SPD, Grünen, FDP, UWG und FWG, Mai 2016)

Standortanalyse als pdf 160429_Standortanalyse

 

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