Grüne wollen Artenvielfalt statt Steinwüsten in den Vorgärten

Antrag zur Sitzung des BUNA am 2. April 2019: Was kann die Stadt gegen die „Vorgärten des Grauens“ unternehmen?

Antrag

Der BUNA beauftragt die Verwaltung, aufzuarbeiten, welche rechtlichen und freiwilligen Handlungsmöglichkeiten die Stadt Kaarst besitzt, um der zunehmenden Anzahl von versiegelten, mit Steinen zugepflasterten Vorgärten, entgegenzuwirken. 

Begründung

Auch in Kaarst machen sich die „Vorgärten des Grauens“ immer mehr breit: Steinwüsten verdrängen Rasen, Sträucher, verdecken und versiegeln Grün.

Die Stadt muss aus Sicht der Grünen nun handeln, um der weiteren Ausbreitung der Steingärten Einhalt zu gebieten. Dies sollte primär durch Aufklärung und ggf. Anreize geschehen. Wenn es sich nicht anders umsetzen lässt, dann auch durch rechtliche Maßnahmen. Hierzu soll die Verwaltung der Politik die Handlungsmöglichkeiten umfassend darlegen. Ob nun durch Regelungen im B-Plänen o.a.

Inhaltlich ist die Befassung mit der Thematik mehr als geboten. Immer mehr Vorgärten werden zu „Vorgärten des Grauens“, sind Parkflächen oder Steinwüsten. Bienen, Insekten und andere Kleintiere verlieren immer mehr Lebensräume in unserer Stadt und die Artenvielfalt schrumpft immer weiter. Vor dem Hintergrund Artensterben und auch sich wandelnden (Mikoro)Klimas (Stichwort Versickerungsfläche, auch und insbesondere bei Starkregenereignissen oder Kühlung in der Stadt) sollte die Stadt sich mit dem Thema beschäftigen, aufklären (über Infomaterial), evtl. auch Anreize setzen über ein Förderprogramm, etc. setzen.

Verwandte Artikel