Baulückenkataster

Antrag zur Sitzung des PVA am 25. März 2020:

Die Verwaltung wird beauftragt, ein Baulückenkataster für die Stadt Kaarst zu erstellen. Dabei sollen öffentliche wie private Flächen umfasst werden, die in bestehenden Siedlungszusammenhängen unbebaut und bebaubar sind, sowie Nachverdichtungspotentiale aufweisen.

Begründung

Ein Baulückenkataster kann ein wichtiges Instrument in der Stadtplanung und -entwicklung sein, um zu sehen, wie viel Nachverdichtungspotential eine Stadt noch hat. Einerseits folgt ein solches Baulückenkataster dem Gedanken „Innen vor Außenbebauung“ und ist somit flächenschonend, andererseits ist somit für die Stadt – gerade mit dem Blick auf die verkehrlichen und anderen infrastrukturellen Folgen – eine bessere Planbarkeit gegeben. Aktuell werden immer wieder Nachverdichtungsvorhanden – richtigerweise – genehmigt, allerdings ohne die gesamte Situation im Blick zu haben oder die oben beschriebenen Auswirkungen. Außerdem könnte die Stadt somit auch gezielt auch Grundstückseigentümer zugehen, die noch Nachverdichtungspotentiale haben.

Freundlicher Gruß

Claude Köppe

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