Unsere Forderungen zum Klimaschutz

Alle Beschlüsse des Stadtrates und seiner Ausschüsse sind einer Klimafolgenabschätzungzu unterziehen und auf die Klimaverträglichkeit hin zu überprüfen. Die Verwaltung wird bei jeder Vorlage eine entsprechende Bewertung vornehmen und zur Beratung vorlegen. 

Klimaschutz muss Chefsache werden und entsprechende personelle und organisatorische Maßnahmen ergriffen werden, dass eine Klimaschutzmanagerin entsprechend berechtigt agieren kann. 

Die Verwaltung wird beauftragt ein Konzept zu entwickeln, wie der Weg zu einem klimaneutralen öffentlichen Gebäudebestand bis zum Jahr 2030 erreicht werden kann. Dabei sollen auch Nahwärmenetze zum Einsatz kommen.

Zukünftig sollen bei allen städtischen Bau- und Renovierungsmaßnahmen ausschließlich nachhaltige Baustoffe zum Einsatz kommen.

Der komplette städtische Fuhrpark (mit Ausnahme von Spezialfahrzeugen der Feuerwehr und des Bauhofes) soll auf einen klimaneutralen Betrieb umgestellt werden.

Auf Kaarster Stadtgebiet wird jedes Jahr 5.000m² Wald neu angepflanzt. Darüber hinaus wird jeder gefällte Baum im Verhältnis seines Stammumfang (1m über Boden) 1:1 durch Neupflanzungen ersetzt.

Die Verwaltung wird verpflichtet, keine Dienstreisen mehr mit dem Flugzeug durchzuführen. Bei internationalen Dienstreisen wird der CO2-Ausstoß kompensiert. 

Kein Dach ohne Nutzung! Die Verwaltung wird beauftragt, ein Konzept zu entwickeln, bei dem kein öffentliches Dach ohne Nutzung bleibt, ob durch Photovoltaik, Solarthermie oder Gründachnutzung.

Das Essen in allen Kitas und Schulen soll auf 100% Bio-Qualität aus regionalen Produkten umgestellt werden. Langfristig sind an allen Kitas und Schulen Frischküchen anzustreben. 

Wir wollen ein Förderprogramm für den Einsatz von Photovoltaik/Solarthermieanlagenfür Kaarster Bürgerinnen und Bürger.

Es soll ein Stromsparcheck für alle interessierten Bürgerinnen und Bürger eingeführt werden.

Das Mobilitätskonzept der Stadt Kaarst soll unter der Maßgabe der Priorität für die klimaneutrale Mobilität gestaltet werden. Dabei gilt Vorrang für Fußgänger, Radfahrer und die Nahmobilität. Es sollen Mobilitätshubs in Kaarst entstehen, die u.a. auch Carsharing und insbesondere die Umstiegsmöglichkeiten innerhalb  eines verbesserten ÖPNV in Kaarst, auf Fahrräder,  E-Scooter oder Carsharing umfassen.

Bei der Aufstellung von Bebauungsplänen sind die Klimafolgeanpassungen für die Vegetation zu berücksichtigen, dabei soll der Anteil versiegelter Flächen so gering wie möglich gehalten werden und offene Wasserflächen (bspw. Dachwassersammelbecken mit Versickerung im Überlauf) zur Kühlung Berücksichtigung finden. 

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