Mittel für Klimafolgeanpassung

Antrag zur Sitzung des WIFIDI am 4. Februar 2021 / Haushalt 2021:

Wie für weite Teile NRWs ist der Klimawandel in Kaarst schon längst angekommen. 

Durchnittliche Lufttemperaturen in Kaarst sollen bis 2050 um ca. 1°C und bis 2100 um ca. 2°C zunehmen. Insbesondere Extremwetterereignisse nehmen zu und führen zu Überschwemmungen, Sturmschäden und Schäden durch Blitzschlag für Menschen, Gebäude und sonstige Infrastruktur.

Antrag:

Es werden zusätzliche Mittel in Höhe von 60.000 € für die kommunale Planung von Maßnahmen zur Klimaanpassung (bspw. Speichermöglichkeiten bei Starkregenereignissen, Verschattungen etc.) in den Haushalt 2021 eingestellt.

Die Verwaltung wird darüber hinaus beauftragt, hierfür die Inanspruchnahme von Fördermitteln zu prüfen.

Begründung:

Wie für weite Teile NRWs ist der Klimawandel in Kaarst schon längst angekommen. Der durchschnittliche jährliche Niederschlag zwischen den Zeitspannen 1950 – 1980 und 1981 – 2010 hat in Kaarst um ca. 34 mm zugenommen. Die Lufttemperaturen haben sich ebenfalls im gleichen Zeitraum geändert.

Neben der Erarbeitung einer ambitionierten CO2-Vermeidungsstrategie stellt auch das Thema Klimafolgenanpassung eine wichtige Zukunftsaufgabe für die Stadt dar. Durchnittliche Lufttemperaturen in Kaarst sollen bis 2050 um ca. 1°C und bis 2100 um ca. 2°C zunehmen. Insbesondere Extremwetterereignisse nehmen zu und führen zu Überschwemmungen, Sturmschäden und Schäden durch Blitzschlag für Menschen, Gebäude und sonstige Infrastruktur

Ingo Kotzian

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